Archiv für Mai 2007

………..gähn…

…?……!…ach ja,ähh langweilig hier…lang nichts neues mehr…neuer graffitiunsinn unter STREET ART…die andern beiden Wände kommnoch der pzeh quwählt sich…

Köpi BLEIBT!!! Für immer!!!

Ein Schrecken geht um…sie wollen uns eines der größten Errungenschaften der nicht kommerziellen Punk-und Hardcore bzw allgemeinen PArty-verbunden mit Politik, Kulturobjekte nehmen…Das lassen sich Kids nicht so einfach gefallen. Ständig sucht Staat, KApitalismus und Polizei streit. Kinder werden auch immer wütender, werden kreativ und lästig!!!!
Mensch weiss gar nicht recht was er davon halten soll…Nein ich mein jetzt nicht die gestrigheutige Versteigerung der Köpi…na ja das auch, das ist einfach nur noch ekelhaft, aber jetzt ist das hier gemeint: selbst eine eher konservative Zeitung verliert zur Köpi ja fast schon solidarische Worte….

STADT
Wir wollen Spießer sein

Nikolaus Bernau

Berlin wird glatter, Bombenlücken füllen sich mit Neubauten, und die seit den Häuserkämpfen der frühen 80er Jahre viel gelobten chaotischen Freiräume verschwinden. Etwa an der Köpenicker Straße, wo das „Autonome Wohn- und Unterstützungszentrum“ nun doch trotz aller Proteste zwangsversteigert wurde. Wir wollen hier aber einmal nicht sozialpolitisch korrekt von den Interessen derjenigen sprechen, die in der „Köpi“ wohnen und nun fürchten, vom neuen Besitzer an die Luft gesetzt zu werden. Wir wollen hier von den Interessen der Gesamtgesellschaft sprechen.

Welche Folgen das Ende eines solchen Freiraums etwa haben kann, sah man vor einigen Wochen in Kopenhagen. Dort setzte eine obskure christliche Sekte durch, dass ein beliebtes Jugendzentrum zerstört wurde. Tagelange Krawalle folgten. Wieder einmal war ein Ventil geschlossen worden, aus dem bisher jener Druck entweichen konnte, den unsere durchorganisierten Gesellschaften beständig aufbauen. Doch sind in den Augen der bürgerlichen Mehrheitsgesellschaft eher ungeordnete Räume nicht nur pädagogisches Ventil. Sie sind auch nicht nur eine pittoreske Gegenwelt zum grauen Alltag im Büro, vergleichbar den Bauerhöfen, die sich englische Adlige im 18. Jahrhundert in ihren gepflegten Landschaftsgärten leisteten. Orte wie die Köpi eignen sich auch schlecht als Schreckgespenst, mit dem man die lieben Kleinen nach dem Modell der bekannten Werbung zum Spießbürgerdasein erziehen kann – und sei es nur deswegen, weil revolutionsbegeisterte Deutsche meist sehr schnell die Segnungen des Kleingartenzauns entdecken, wenn es um die eigenen Interessen geht.

Nein, wir brauchen solche Freiorte, um in einer Stadt, die zunehmend von nachgebauten Fassaden oder gar von Fassadenplanen geprägt wird, noch so etwas wie Wahrheit zu spüren. Im Vergleich zu den polierten Neubauten am Potsdamer Platz sind mit Parolen verzierte Häuser oder Rollheimer-Bauwagen trotz aller Romantik, die hinter diesen Ideen von einem selbstbestimmten Leben stecken, von eigener Realität. Zwar verbindet sie durchaus eine feinen Symmetrie mit kapitalistischen Protzbauten: Was am Potsdamer Platz die Ausbeutung der Mehrheitsgesellschaft durch Abschreibung von eigentlich fälligen Steuerlasten ist, ist bei manchen (keineswegs allen) Alternativprojekten der Zugriff auf Hartz IV und diverse andere „Staatskente“. Doch im Gegensatz zu der neuberliner Glitzerwelt zeigen uns solche Projekte wenigstens, dass es grundsätzlich immer die Freiheit der Entscheidung gibt, wie man leben will. Sie zeigen uns: Wir müssen nicht Spießbürger sein – wir wollen Spießbürger sein.
Berliner Zeitung, 09.05.2007

Freitag Konzert in Dessau

wer kommt eigentlich alles mit am Freitag?

11.Mai.2007 18:00
Another Breath + Victims + Go Ahead + So Far Away + Make it Count @ Beatclub (Dessau)

und wann fahren wir los…….RE 7 fährt direkt nach dessau und die fahrt dauert ca. 2 h……..

Ratten aller Länder vereinigt euch!

So ihr Ratten,hier ein weiteres Beispiel fabelhafter Streetart.
Das Zitat stammt aus einer Rede von Klaus-Rüdiger Landowski und wer es noch nicht erraten hat es ging um die miesen fiesen Schprayer,reudige Typen…
Oben sind die Herren Goebbels,Strauss und eben Landowski zu sehen,welche alle Drei durch ihre „Ratten-Politik“ bekannt geworden sind.
Die Wand wurde oft überstrichen und wieder bemalt bis das ganze irgendwie vor Gericht kam und die Malermeister vorrübergehend sogar Recht bekommen haben,heute ist da aber trotzdem wieder ne trostlose weisse Wand…

XSieben99X

Ratten aller Länder vereinigt euch!(Es ist nun einmal so...(Klaus-Rüdiger Landowsky,Haushaltsrede vom 27.2.1997))
Ratten aller Länder vereinigt euch!(übermalt)

>>STREET ART< <




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