Soziale Kämpfe gibt es schon seit Anfang an der Menschheitsgeschichte. Menschen wehren sich gegen Sachen bei denen sie mit den Füßen getreten werden. So auch HAusprojekte, die es Menschen ermöglichen können, mehr Raum zu gewinnen um dem MAchtdurchzogenen RAum unserer Welt mit Kreativität, Wissen und Kampfgeist etwas entgegensetzen zu können. Nicht alles wird immer auf seine gesellschaftlichen Grundzüge untersucht, aber dafür direkt den Ausführenden in die Suppe gespuckt, denn Mensch gehe mal davon aus, dass Menschen die Fähigkeit besitzen unabhängig von ihrem Bedingtsein ihrer Position: Rasse, Klasse, Gender etc. handeln zu können, wenn sie es wollen?!
Somit Kunstkrawall vorraus. Es wird nach allem begehrt – die Freiheit!
*Beulker ist Hausbesitzer der Liebig 14 und der Rigaer 94 sowie der Kadterschmiede. Der Vorwurf ist nicht gegen seine Position als Hausbesitzer ( scheiss Landlords wird es so lange geben wie es Kapitlalismus gibt), sondern gegen das benutzen seiner kruden Methodiken gegen das höchste Verfügungsrecht dieser Welt, den Körper von Personen: in dem Falle gegen die Personen die in den Häusern wohnen
Was genau gemeint ist dazu ein Bericht vom
9.5.2003 Um halb acht Uhr morgens brechen Beulkers Bauarbeiter erneut in die Rigaer 94 ein, indem sie auf dem Dachboden die Wand zwischen Vorderhaus und Seitenflügel durchbrechen. Die Bullen nehmen nach wahllosen Beschuldigungen durch zwei der Bauarbeiter drei Personen, die sich im Haus befinden, fest. Weiterhin werden bisher unversehrte Sachen zerstört, so z.B. die Tischtennisplatte im Garten, Fahrräder im Treppenhaus, Waschmaschinen. Über gewaschene Wäsche wird Farbe gekippt. Die Räume der Kadterschmiede werden zertrümmert. Alles landet in Containern. Die Bullen schauen tatenlos zu. Auch als ein Bewohner von Beulker persönlich geschlagen und UnterstützerInnen von Bauarbeitern mit Knüppeln die Strasse entlangt gejagt werden, schreiten die Bullen nicht ein.
Am späten Nachmittag sind Leute aus der Rigaer 94 sowie einige UnterstützerInnen in den Innova-Markt am Alex eingezogen. Dort gibt es schicke Sofas, Kochnischen, Betten – alles das, was in der Rigaer 94 seit Mittwoch fehlt oder zertrümmert wurde.









