
Soli Konzi für die Rigaer Straße.
Freiräume verteidigen.
Wir bleiben alle!!!
I won‘t do anything you say I have to do. ‚Cause if i do so then i‘ll end up just like you. Please give me time to make my own decisions. Thanx for all your concerne now please leave me alone, you‘re lived your life so i‘d like to live my own. Yes, i would like to make my own decisions . So if i decide to „waste“ my whole life by skating, surfing, playing hardcore every day. It’s my own decision / to make.

Soli Konzi für die Rigaer Straße.
Freiräume verteidigen.
Wir bleiben alle!!!
Am 01.04. findet in der Kreutzigerstraße 19 ab 20:00 Uhr der erste offizielle WBA
Solitresen statt. Mit köstlicher Vokü, schmackhaften Cocktails und delikaten
Grafittifilmen. Lasst euch diesen kulinarischen Hochgenuss also nicht entgehen.
Untermalt wird das Ganze mit behaglicher Fahrstuhlmusik aus der Dose. Irgendwas
zwischen Electro, Punk, Disco, Drum´n´Bass, Funk, Trash, HardCore, blablakrchhhh…
Des wird a Schmankerl!
Wer Zeit, Lust und die Möglichkeit hat ein Paar Flyer zu drucken und zu verteilen,
die druckfertigen Bögen findet ihr hier
Also, sauft euch solidarisch!!
Es gibt ein Gerichtsurteil, dass besagt das die Räumlichekeiten der Kadterschmiede und weiterer Räume an den Eigentümer zu übergeben sind. Das macht eine Räumung möglich!!!
http://de.indymedia.org/2008/01/206841.shtml
Das bedeutet ganz klar ein Angriff auf einen Freiraum in allgemeinen und auf unsere Vokü-Lokation im speziellen. Deshalb beteiligt euch an der Freiraumkampagne! Ansonsten gibt bald wieder ekel Feilschfrass von den Eltern.
http://wba.blogsport.de/aktionen/
Eines vorweg. Dieser Text ist weder an eine bestimmte Person oder Personenkreis gerichtet, noch ist er zum dissen da. Er soll etwas Licht ins Dunkle der Debatte um Sexismus spenden und ein erster Schritt für jene Personen sein, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen wollen, dies hier zu tun.
Sexismus ist kein Problem „der Kiffer“ und trotz verbal-kritischer Äußerungen ebenso bei organisierten politischen Menschen zu finden. Auch der Autor spricht sich nicht frei von sexistischen Strukturen, die er wie so viele unhinterfragt reproduziert (immer wieder neu erzeugt). Vielmehr handelt es sich bei Sexismus um ein Strukturproblem. Seit jahrtausenden regieren Männer die Welt (Patriarchat) und mit ihr die Deutungshoheit über das zusammenleben (1). Frauen spielten eine untergeordnete Rolle, die sich nur auf Hausarbeit und Kinder beschränkte. Seit Jahrzehnten gibt es nun kritische Auseinandersetzungen mit diesem Thema. Sexismus wurde dabei als Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes oder sexueller Vorlieben gesehen. Das macht ein Problem deutlich. Sexismus kann sowohl ein dummer Spruch („Frauen und Technik“), wie die nicht Duldung von Homosexualität (Homophobie), als auch Gewalt (Vergewaltigung oder so genannte „häusliche Gewalt“) sein. Opfer sind in der Regel all jene die nicht in das Schema unserer heterosexuellen Welt passen. Ein konkretes Beispiel soll hier näher erläutert werden.
Das gängige Vorgehen von Männern auf Party ähnelt einer Fleischbeschau. Frauen werden nur über ihr Aussehen, ihre Brüste/ ihren Po und ihrer Willigkeit zum Sex war genommen. Nach diesen Oberflächlichkeiten werden sie von uns kategorisiert. Sie werden also nicht als Individuum (selbstständiges Subjekt) gesehen, sondern als reines Sexobjekt. Weder ihr Humor, Charakter oder ähnliches spielt eine Rolle.
Das hat ganz konkrete Folgen. Nicht nur das Frauen, die nicht in dieses Schema passen, durch Nichtachtung oder gar üble Lästereien diskriminiert werden. Männer reproduzieren mit diesem Verhalten ein Schönheitsideal und ein Verhaltensideal bei Frauen. Frauen werden unter Druck gesetzt genau so zu funktionieren. Genau so auszusehen und sich genau so zu verhalten. Welche Folgen Schönheitsideale haben macht ein Blick auf so genannte Essstörungen deutlich (Bulimie, Magersucht).
Ähnlich sieht es mit Bildern von Frauen in der Öffentlichkeit aus. Durch die vermehrte Darstellung in Werbungen, werden eben wieder beide Ideale (Schönheits- und Verhaltensideal (2)) gepredigt. Dabei stechen besonders Bilder mit halb- oder gar nicht bekleideten Frauen heraus. Gerade sie setzten mit ihrem Schönheitsideal Frauen die Pistole auf die Brust (So musst du aussehen und so musst du sein!). Auch Pornos haben eine ähnliche Funktion. Sie generieren ein Bild der Frau, dass ersten geprägt ist von ihrer Brüsten/Po und die sich dadurch auszeichnet, dass sie immer verfügbare ist. Auch werden in ihnen (Pornos) oft erniedrigende Szenen gezeigt, die Frauen angeblich gefallen (Comeshot ins Gesicht, Haare ziehen, der so genannte Tittenfick). Ebenfalls in solchen Filmen stark vertreten, ist eine Vergewaltigungsrhetorik, die Vergewaltigung oder Gewalt gegenüber Frauen zelebriert oder verherrlicht.
Es geht dabei nicht darum eine neue Moral zu fordern, Ekel bei den Bildern zu empfinden oder Prüde zu reagieren. Es geht darum zu erkennen, dass jedes Verhalten von Männern auch Auswirkungen hat, die dazu führen das sich Menschen unwohl fühlen, wenn sie Räume betreten oder mit uns auf Partys sind. Auch sollte (von Männern im speziellen) mitgedacht werden, dass Frauen potenziell ehe Opfer von sexueller Gewalt sind und deshalb eine sensiblere Wahrnehmung und auch Verletzlichkeit haben.
(1) Das geht soweit, dass Männer über die Körper von Frauen bestimmen, in dem sie Abtreibungen verboten haben.
(2) In der TV-Werbung sind Frauen häufig noch als Hausfrauen oder Familienversorgerinnen dargestellt.
Hier noch ein sehr geiler Song von Closet Monster (gibt es leider nicht mehr)
Sexism Is Real: Wrestling Is Not
I could never say exactly what its like
to feel the hurt that we create
I’m male,
I’m white,
I’m privileged,
I’m everything that I’ve learned to disassociate.
But I’ve seen how you treat her
and I’ve heard her talk about how it feels
be prey inside a class society.
Implied-second rate citizen,
condemned by her beauty (or lack there of)
to be alienated and judged at sight.
Patriarchy’s running rampant in our streets.
A woman is not a coomodity
to be utilized by you.
I’ve seen your eyes and words
invade her person and strip her bare of the
qualities that make a person real.
Her terars told me that she’s not a thing.
It’s a matter of respect.
Her tears showed me that inequality is real
and not cliche rhetoric
16. Dezember 2007 – 14h – Sporthalle der Harnack-Oberschule – Antirassistisches Fußballspiel
„Kein Wochenende ohne Pöbeleien, Angriffe, Hasstiraden: Der Amateurfußball ist zum Abenteuerspielplatz für rechtsradikale Gruppen und frustrierte Jugendliche geworden.“ [Spiegel Online 23.11.2007]
Mit diesen Worten beschreibt ein aktueller Artikel die Problematik um Rassismus im Bereich der Fußball-Ligen. Dass Lichtenberg nicht fernab dieser Problematik existiert, veranschaulicht der Regionalligist BFC Dynamo.
Immer wieder lassen sich Meldungen über rassistische und sexistische Ausschreitungen aus dem Feld der „BFC-Fans“ vernehmen.
Trotz Einführung eines Anti-Diskriminierungsgesetzes seitens des Deutschen Fußballbundes (DFB) im Juni diesen Jahres, sind die Bestrebungen der Umsetzung mehr als mangelhaft.
Dass der BFC Dynamo als Sammelbecken von Hooligans mit rechten Ideologien gilt, wird wohl kaum jemand bezweifeln.
Wir wollen euch zeigen, dass Fußball nicht immer so sein muss. In einer Sporthalle wollen wir zum Jahresabschluss in Lichtenberg mit euch ein antirassistisches/antifaschistisches Fußballturnier veranstalten. Der Spaß und ein Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Teams stehen dabei im Vordergrund.
Regeln:
1. 5 FeldspielerIn+ 1 Torwart/wärtin, beliebig viele AuswechselspielerInnen
2. Spielzeit: 2× 10min.
3. Halbzeit: Seitenwechsel
4. jedes Team sollte ein Schiri stellen
5. Für kostenlose Getränke, GewinnerInnen-T-Shirts und einem Pokal wird gesorgt
Ort: Sporthalle der Harnack-Oberschule; Schulze-Boysen-Straße 12 (S-, U-Bhf Frankfurter Allee)
mehr unter http://www.alkalij.org/
… das ist nur ein Auszug aus dem Buch „Sobibór – Vernichtungslager“. Sobibór war neben Belzec, Chelmno und Treblinka (und auch Majdanek) eines der Vernichtungslager im 2. Weltkrieg. Dort wurden unter der so genannten „Aktion Reinhardt“ schätzungsweise 1,7 Millionen JüdInnen vergast. Einfach mal lesen…
Nachdem wir eine kleine Treppe hinaufgestiegen waren, sahen wir rechts und links je 3 Räume, die wie Garagen aussahen, 4 × 5 m groß, 1,90 m hoch. Auf dem Rückgang, unsichtbar, Ausgänge aus Holz. Am Dach der Davidstern aus Kupfer. Vor dem Gebäude ein Schild >Hackenholt-Stiftung< . Mehr hab ich an diesem Nachmittag nicht gesehen. Einige Minuten vor 7 Uhr am nächsten Morgen kündigte man mir an: In 10 Minuten wird der erste Zug eintreffen! – Und tatsächlich kam nach ein paar Minuten der erste Zug aus Lemberg an. 45 Wagen mit insgesamt 6700 Menschen, von denen 1450 bereits bei ihrer Ankunft tot waren. Hinter den kleinen Luken mit Stacheldraht Kinder, gelb, voller Angst, Frauen, Männer. Der Zug läuft ein: 200 Ukrainer, die man zu diesem Dienst gezwungen hat, reißen die Türen auf und treiben die Menschen mit Lederpeitschen aus den Wagen. Dann werden durch einen großen Lautsprecher Anweisungen gegeben: mitten im Freien, einige in der Baracke, müssen sich alle ausziehen und müssen auch Prothesen und Brillen ablegen: mit kleinen Stücken Bindfaden, die ein kleiner vierjähriger Judenjunge verteilt, werden die Schuhe zusammengebunden. Alle Wertsachen und alles Geld muss an dem Schalter für >Wertsachen< abgegeben werden, ohne Gutschein, ohne Empfangsquittung. Dann die Frauen und jungen Mädchen zum Friseur – sich mit ein, zwei Schnitten die Haare abschneiden lassen, die in großen Kartoffelsäcken verschwinden, >um daraus etwas für die U-Boote anzufertigen, Dichtungen etc.< , sagt der SS-Unterscharführer vom Dienst zu mir. Dann beginnt der Marsch: rechts und links Stacheldraht und von hinten zwei Dutzend Ukrainer mit Gewehren. Angeführt von einem außergewöhnlich schönen jungen Mädchen kommen sie näher. Ich selber stehe zusammen mit Polizeihauptmann Wirth vor den Todeskammern. Vollkommen unbekleidet ziehen Männer, Frauen, junge Mädchen, Kinder, Säuglinge, Einbeinige an uns vorbei. In der Ecke steht ein stämmiger SS-Mann, der mit lauter, pastoraler Stimme den Unglücklichen zuruft: euch wird nicht das Geringste geschehen! Ihr müsst nur schnell atmen, diese Inhalation stärkt die Lungen, sie ist gut gegen ansteckende Krankheiten und ein gutes Desinfektionsmittel!
Als er gefragt wird, was ihr Schicksal sein wird, erwidert er ihnen: >Nun, die Männer müssen arbeiten, Straßen anlegen und Häuser bauen, aber die Frauen sind nicht verpflichtet zu arbeiten. Nur wenn sie wollen können sie im Haus und in der Küche helfen.< Für einige dieser armen Menschen bedeutet dies noch einmal einen kleinen Hoffnungsstrahl, der ausreicht, um sie ohne Widerstand in die Todeskammern eintreten zu lassen – aber die Mehrzahl von ihnen weiß alles, der Geruch zeigt ihnen ihr Schicksal an! – dann steigen sie die kleine Treppe hinauf – und sehen die Wahrheit! Mütter, stillende Mütter, die Säuglinge an der Brust, nackt, viele Kinder aller Altersstufen – nackt – sie zögern, doch dann treten sie in die Todeskammern ein, die meisten von ihnen, ohne einen Ton von sich zu geben, gestoßen von denen, die nachdrängen und von den Peitschenhieben der SS-Leute angetrieben. Eine Jüdin von ungefähr 40 Jahren, mit Augen, die wie Fackeln brennen, ruft das Blut ihrer Kinder auf ihre Mörder herab. Hauptmann Wirth selbst versetzt ihr fünf Peitschenhiebe ins Gesicht und daraufhin verschwindet auch sie in der Gaskammer. Viele beten, andere fragen: >Wer reicht uns das Wasser für den Tod?< Die SS-Leute pressen die Menschen in den Kammern zusammen. >Gut füllen< , hat Hauptmann Wirth befohlen. Die nackten Menschen stehen auf den Füßen der anderen, 700-800 auf 25 qm Fläche und 45 qm Raum. Die Türen schließen sich. Die restlichen Zuginsassen jedoch, nackt, warten noch draußen. Man sagt zu mir: >Nackt, und das im Winter, die Leute können sich ja den Tod holen!< - >Dafür sind sie ja hier!< - war die Antwort! In Diesem Augenblick begreife ich plötzlich, warum es >Stiftung Hackerkolt< heißt: Hackerholt ist der Führer des >Diesel< , dessen Auspuffgase dazu bestimmt sind, die Unglücklichen zu töten! SS-Unterscharführer Hackerholt bemüht sich, den Dieselmotor in Gang zu bringen. Jedoch es geht nicht. Hauptmann Wirth kommt. Man sieht ihm an, dass er Angst hat, denn ich sehe nun das Unglück. Ja, ich sehe alles und ich warte. Meine Stoppuhr hält alles fest: 50 Minuten, 70 Minuten, der Dieselmotor läuft nicht! Die Menschen warten in ihrer Gaskammer. Umsonst. Man hört sie weinen. >Wie in der Synagoge>, sagt SS-Sturmbannführer Prof. Dr. Pfannenstiel, Professor für Gesundheitslehre an der Universität Marburg/Lahn, und er horcht mit dem Ohr an der Holztüre. Hauptmann Wirth ist wütend und versetzt dem Ukrainer, der Hackenholt hilft, 11 – 12 Peitschhiebe ins Gesicht. Nach 2 Stunden, 49 Minuten – die Stoppuhr hat alles genau registriert – läuft der Dieselmotor an; bis zu diesem Augenblick leben in die Menschen in den 4 Kammern, die bereits gefüllt waren, sie leben, viermal 750 Menschen in viermal 45 qm Raum! – Wieder vergehen 25 Minuten; es ist wahr, viele sind schon tot. Dies erkennt man, wenn man einen Blick durch das kleine Fenster wirft, durch das man beim Aufleuchten der elektrischen Lampe für einen Augenblick das Innere der Kammer erkennen kann. Nach 28 Minuten sind es nur noch wenige, die noch leben. Endlich, nach 32 Minuten, sind alle tot! – Auf der Rückseite werden von jüdischen Arbeitern die Holztüren geöffnet. Man hat ihnen – für diesen entsetzlichen Dienst – die Freiheit und einige Prozent an dem Erlös aus den Wertgegenständen und dem gefundenen Gold versprochen.
Die Toten stehen noch immer aufrecht, wie Säulen aus Basalt; sie konnten nicht umsinken oder sich neigen, weil ihnen nicht der geringste Raum verblieben war. Selbst im Tod erkennt man noch die einzelnen Familien, die sich noch fest an den Händen halten. Man kann sie nur mit Mühe voneinander lösen, damit die Kammern für die nächste >Ladung< leer werden. Man wirft die Leichen hinaus, blau, nass von Schweiß und Urin, die Beine voller Kot und Regelblut. Unter ihnen die Leichen von Säuglingen und kleinen Kindern. Aber man hat keine Zeit zu verlieren. Zwei Dutzend Arbeiter sind damit beschäftigt, die Münder der Toten nachzusehen, die sie mit Hilfe von eisernen Haken öffnen. >Gold links, rechts kein Gold< - Andere sehen After und Genitalien nach Geld, Brillanten, Gold, usw. nach. Dentisten brechen mit Hilfe von Hämmerchen die Goldzähne, Goldbrücken und Goldkronen aus. Unter ihnen ist Hauptmann Wirth. Er ist in seinem Element. Er hält mir eine große Konservenbüchse hin, die mit Zähnen angefüllt ist, und sagt: >Heben sie mal, was für ein Gewicht das Gold hat! Das ist nur von gestern und vorgestern!< Danach wurden die Leichen in großen Gruben von etwa 100 × 20 x 12 m Ausmaß geworfen, die sich in der Nähe der Todeskammern befanden. – Einige Tage später waren die Leichen durch Gas, das sich in ihnen entwickelte, so aufgebläht, dass sich das Ganze um 2-3 Meter hob. Nach ein paar weiteren Tagen hörten sie auf, sich zu blähen und fielen in sich zusammen.