„Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ (Theodor W. Adorno – Minima Moralia I, 18)

„Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“ (Theodor W. Adorno – Minima Moralia, III, 143)

„Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach.“ (Theodor W. Adorno – Negative Dialektik, 369)

„Kunst will das, was noch nicht war, aber alles, was sie ist, war schon.“ (Theodor W. Adorno – Ästhetische Theorie, 203)

wenn das was ist zu ändern ist, ist das was ist nicht alles. (Theodor W. Adorno)

offenes denken weißt über sich hinaus. das glück, das im auge des denkenden aufgeht, ist das glück der menschheit. (Theodor W. Adorno)

„[…] man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!“ (Karl Marx)

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ (Karl Marx)

„[…] das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum inwohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse.“ (Karl Marx)

„Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein.“ (Karl Marx)

„Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“ (Karl Marx)

„Es ist mit solchen Reflexionsübungen überhaupt ein eigenes Ding. Dieser Mensch ist z.B. nur König, weil sich andere Menschen als Untertanen zu ihm verhalten . Sie glauben umgekehrt Untertanen zu sein, weil er König ist.“ (Karl Marx)

Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee mißt. (Karl Marx)

„Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung.“ (Erich Fromm)

„Nichts fördert das Kreative mehr als die Liebe, vorausgesetzt, sie ist echt.“ (Erich Fromm)

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ (Max Horkheimer)

„Wenn man das Entsetzen der heutigen Welt über die Lustmorde, besonders über Angriffe auf Kinder erfährt, könnte man glauben, dass ihr das Menschenleben und die gesunde Entwicklung des Individuums heilig wäre.“ (Max Horkheimer)

„Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.“ (Pierre Joseph Proudhon)

„Die Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten.“ (Pierre Joseph Proudhon)

„Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde.“ (Pierre Joseph Proudhon)

„Regiert zu werden bedeutet, beobachtet, untersucht, ausgeforscht, beauftragt, untergeordnet, befohlen, benannt, unterwiesen, beschwatzt, überwacht, besteuert, geprüft, beschränkt und herumgeschickt zu werden von Männern, die dazu weder das Recht und das Wissen noch die Tugend haben. Das ist Herrschaft, das ist ihr Recht und ihre Moral.“ (Pierre Joseph Proudhon)

Der persönliche Besitz ist die Bedingung des gesellschaftlichen Lebens. Fünftausend Jahre Eigentum beweisen: Das Eigentum ist der Selbstmord der Gesellschaft. Der Besitz ist rechtlich; das Eigentum ist widerrechtlich. (Pierre Joseph Proudhon)

„Es gibt mehr als eine Art der Freiheit… die Freiheit zu, und die Freiheit von. In den Tagen der Anarchie war es die Freiheit zu. Jetzt ist dir die Freiheit von gegeben. Unterschätze das nicht.“ (Margaret Altwood)

Wäre festgelegt, dass es kein Eigentum an Land gibt und das Land dem gehört, der es bearbeitet, so wäre dies die dauerhafteste Garantie der Freiheit. (Leo Tolstoi)

„Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen ‚Dies gehört mir‘ und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: ‚Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört‘.“ (Jean-Jacques Rousseau)

Wer Gott um Gaben bitt‘, der ist gar übel dran: Er betet das Geschöpf und nicht den Schöpfer an. (Angelus Silesius)

Die Welt die hält dich nicht, du selber bist die Welt, die dich in dir so stark gefangen hält. (Angelus Silesius)

Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck. (Diogenes von Sinope)

Denn jeder Staat muss freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören. (Georg Friedrich Wilhelm Hegel)

Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft. (Friedrich Nietzsche)

Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik. (Friedrich Nietzsche)

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könne. (Friedrich Nietzsche)

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. (Friedrich Nietzsche)

Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. (Friedrich Nietzsche)

Die Wahrheit geht manchmal unter, aber sie ertrinkt nicht. (Ungarisches Sprichwort)

„Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist.“ (Terry Pratchett)

Nicht durch Feindschaft kommt Feindschaft zu Ende, durch Freundschaft kommt Feindschaft zu Ende. (Buddha)

Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust. (Buddha)

Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr. (Georg Büchner)

Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät‘ er ihr entgegen: er wird zertreten. (Georg Büchner)

In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten? (Georg Büchner)

Friede den Hütten! Krieg den Pallästen! (Georg Büchner)

Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. (George Orwell)

Die Wahrheit zuzeiten des Universalbetruges zu sprechen ist eine revolutionäre Tat. (George Orwell)

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

Blinder als blind ist der Ängstliche. (Max Frisch)

Die Kenner, wenn sie etwa eine Zeichnung sehen, gehen von Dürer oder Rembrandt oder von Picasso aus; der Schaffende, gleichviel wo er selber wirkt, weiß um das leere Papier. (Max Frisch)

Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei. (Max Frisch)

Was ist dein Ziel in der Philosophie? Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen. (Ludwig Wittgenstein)

„Musik drückt das aus was man nicht sagen kann, aber worüber es unmöglich ist zu schweigen.“ (Victor Hugo)

„Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.“ (Victor Hugo)

„Keine Armee der Welt kann sich der Macht einer Idee widersetzen, deren Zeit gekommen ist.“ (Unbekannt)

Denken heißt Überschreiten. (Ernst Bloch)

Der Spießer: Gegen alles, was er nicht gewohnt ist, ist er zur Stelle, jederzeit. (Ernst Bloch)

Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen. In unsere Hände ist das Leben gegeben. Für sich selber ist es längst schon leer geworden. Es taumelt sinnlos hin und her, aber wir stehen fest, und so wollen wir ihm seine Faust und seine Ziele werden. (Ernst Bloch)

Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern. (Ernst Bloch)

Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig. (Arthur Schopenhauer)

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. (Leonardo da Vinci)

Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten. (Leonardo da Vinci)

Es geht nicht darum, ob sie denken können oder ob sie sprechen können, es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können! (Jeremy Bentham)

Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, daß das Wort Tierschutz überhaupt geschaffen werden mußte. (Theodor Heuss)

Wahre Menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus Gilt. (Wilhelm Busch)

Die Speisekarte – Das Blutigste Blatt, das wir geschrieben haben. (Karlheinz Deschner)

Ehrfurcht vor dem Leben, bedeutet Abscheu vor dem töten. (Albert Schweizer)

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Antimaniax)

„Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.“ (Götz Werner)

„Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.“ (John Locke)

„Alles ist darauf ausgerichtet, daß man sich selbst verzehrt – die ganze Art, in der diese Gesellschaft funktioniert. Sehen Sie sich doch um, sprechen Sie mit jemandem über sein Leben oder seine Arbeit, drehen Sie den Rundfunk oder das Fernsehen an, und es wird sagen: >Friß dich selbst auf. Vorwärts, friß dich auf – knirsch, knirsch.< " (Alan Sillitoe)

"Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen." (Miguel de Unamuno)

"Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor." (Johann Wolfgang von Goethe)

"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech." (Kurt Tucholsky)

"In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die für die große Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine Sünde gegen das Gesetz des Fortschritts." (Malwida von Meysenburg)

"Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen." (Oscar Wilde)

"Nichts ist fürchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu müssen, was einem widerstrebt. Und je menschlicher der Arbeiter fühlt, desto mehr muss ihm seine Arbeit verhasst sein, weil er den Zwang, die Zwecklosigkeit für sich selbst fühlt, die in ihr liegen." (Friedrich Engels)

"Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit." (Don Marquis)

"Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk - Ich gebe nicht den Schatten eines Rauchs für alles, wenn des Herzens Freude fehlt." (Sophokles)

if you let your heart
tell you who you need to be
you'll find a beautiful person
in the mirror everyday. (Latterman - "83% Off Your Self-Esteem ")

"Wenn Liebende es nicht fertigbringen, ohne Einschränkung zu geben und zu nehmen, handelt es sich nicht um Liebe, sondern um einen Geschäftsabschluß, in dem ständig Plus und Minus gegeneinander abgewogen werden." (Emma Goldman)

Die Liebe ist eine Verächterin aller Gesetze, aller Vorschriften [...] Wenn die Welt jemals Gleichheit und Einigkeit hervorbringen wird, wird es nicht mehr die Ehe, sondern nur noch die Liebe geben. (Emma Goldman)

"Die Menschen arbeiten sich von selbst nach und nach aus der Rohigkeit heraus, wenn man nur nicht absichtlich künstelt, um sie darin zu erhalten." (Immanuel Kant)

"Es ist so bequem, unmündig zu sein." (Immanuel Kant)

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Revolutionäre haben die Pflicht, anderen dabei zu helfen, ebenfalls Revolutionäre zu werden, aber nicht die Pflicht, >Revolution zu machen<. Und das ist nur dann möglich, wenn der Revolutionär und die Revolutionärin zuerst bei sich selbst mit der Veränderung anfängt. (Murray Bookchien)

Die Eile ist das Gegenteil der Geduld: Ungeduldig sucht sie zu beschleunigen, was eigentlich seine Zeit braucht.“ (Jürgen Dahl)

Es geht nicht mehr um die Reparatur der Maschine, sondern um die Schließung der Fabrik . (Jürgen Dahl)

Das Land denen, die es bearbeiten! (Losung der Spanischen Revolution)

Unter allen schönen Künsten ist die Lebenskunst die schönste und schwierigste. (Jules Romains)

Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war. (B. Brecht)

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher! (B. Brecht)

Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes? (B. Brecht)

„Wer wagt es sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Bahngleisen.“ (wer hat’s geschrieben?)




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